Rita Falk - Franz Eberhofer - Provinzkrimis


Rita Falk - Franz Eberhofer - Provinzkrimis

Artikel-Nr.: 82

Provinzkrimis rund um den Dorfpolizisten Franz Eberhofer aus dem fiktiven Niederkaltenkirchen, gelegen im idyllischenLandkreis Landshut im schönen Niederbayern - geschrieben von Rita Falk:

  • Winterkartoffelknödel - Nachdem der Eberhofer Franz seinen Dienst bei der Münchner Polizei quittieren musste und in sein niederbayerisches Heimatdorf Niederkaltenkirchen strafversetzt wurde, schiebt er eine ruhige Kugel. Seine Streifegänge führen ihn immer zum Wolfi auf ein Bier oder an den Küchentisch seiner stocktauben Großmutter. Sehr erholsam, bei all dem Zoff mit einem hanfanbauenden Vater (Alt-68er), der ihn mit Beatles-Dauerbeschallung noch in den Wahnsinn treibt. Aber manchmal muss der Eberhofer Franz auch in ziemlich grausigen Todesfällen ermitteln. So wie bei seinem ersten Fall: Da ist diese Geschichte mit den Neuhofers, die an den komischsten Dingen sterben. Mutter Neuhofer: erhängt im Wald. Vater Neuhofer (Elektromeister): Stromschlag. Jetzt ist da nur noch der Hans. Und wer weiß, was dem bevorsteht ...
  • Dampfnudelblues - Gerade läufts für den Eberhofer Franz mit der Susi einwandfrei, sein heimischer Saustall ist so gut wie fertig eingerichtet, da überschlagen sich die Ereignisse in Niederkaltenkirchen: "Stirb, du Sau!" hat jemand mit roter Farbe an Realschulrektor Höpfls Eigenheim geschmiert, und kurz drauf liegt er auch noch tot auf den Gleisen! Selbstmord? Mord? Mal wieder Stress pur für den Franz...
  • Schweinskopf al dente - Wird wohl wieder nichts mit dem hammermäßigen Frühstück bei der Oma. Und das bloß, weil Richter Moratschek diesen Schweinskopf in seinem Bett gefunden hat. Dr. Küstner, wegen Mordes zu 15 Jahren Haft verurteilt, ist saudummerweise aus dem Gefängnis geflohen. Und eins ist klar: Hannibal Lecter ist ein Scheißdreck gegen den Küstner. Der Moratschek macht sich vor Angst ins Hemd aber muss er deshalb ausgerechnet zu Papa Eberhofer fliehen? Und wer ist bitte dieser "Cousin", mit dem Moratscheks Gattin in Bad Wörishofen gesehen wurde? Mysteriöse Dinge geschehen in Niederkaltenkirchen ...
  • Grießnockerlaffäre - Im Polizeihof Landshut wird ein toter Polizist gefunden. Der Letzte, der mit dem Barschl zu tun hatte, war der Franz. Nun war der Tote ausgerechnet sein direkter Vorgesetzter und absoluter Erzfeind. Blöderweise handelt es sich bei der Mordwaffe auch noch um Franz's "Hirschfänger" Sieht also nicht gut aus für den Eberhofer!
  • Sauerkrautkoma - Weil sich der Eberhofer in Niederkaltenkirchen bei der Verbrechensbekämpfung so verdient gemacht hat, wird er in die bayerische Metropole des Verbrechens versetzt. Gut nur, dass die Oma ihn mit Care-Paketen versorgt. Doch kaum hat der Franz den Sessel im Präsidium angewärmt, da geht's auch schon los mit der großstädtischen Kriminalität. Als nämlich der Papa zum ersten Mal im Admiral daherkommt, wird ihm sogleich der Wagen geklaut. Der taucht zwar bald wieder auf, doch damit fängt der Stress erst richtig an: Im Kofferraum befindet sich die Leiche einer jungen serbischen Frau. Offenbar erwürgt. Die Spuren führen den Franz in eine ihm völlig fremde Welt: nach Grünwald.
  • Zwetschgendatschikomplott - Umbracht is! Der Rudi Birkenberger zieht ins Schlachthofviertel und staunt, als ihm eine riesige Krähe einen abgetrennten Frauenfinger zu Füßen legt. In ihrem sechsten Fall ermitteln der Eberhofer und der Rudi im Münchner Rotlichtmilieu – denn der Finger gehörte einer ermordeten Prostituierten. Während der Wiesn sterben weitere Frauen durch eine rätselhafte Mordwaffe …
  • Leberkäsjunkie - Cholesterin, Brandanschlag und BrutpflegeSchluss mit Fleischpflanzerln von der Oma: Die Cholesterinwerte vom Eberhofer sind so hoch wie die Laune im Keller. Dazu macht die Susi ihm Stress mit dem Sprössling: knallhart durchorganisierte Besuchszeiten, da kennt sie kein Pardon. Und dann noch dieser grausame Mord an einer Frau in der Pension von der Mooshammer Liesl. Warum wollte man sie so brutal aus dem Weg schaffen? Als ausgerechnet der angolanische Fußballspieler Buengo vom FC Rot-Weiß Niederkaltenkirchen unter Mordverdacht gerät, nimmt der Eberhofer die Ermittlungen auf.
  • Weisswurstconnection - Ein Luxus-Spa-Hotel öffnet seine Pforten, und die Hälfte der Dorfbevölkerung tobt. Als kurz darauf auch noch eine Leiche ausgerechnet in einer Marmorbadewanne dort liegt, muss der Eberhofer freilich wieder ran. Ganz egal, wie geschmeidig es mit der Susi grad läuft. Leider ist der Birkenberger Rudi momentan ein wenig verpeilt – was den Franz vor eine schwere Entscheidung stellt. Bleibt zu hoffen, dass zumindest er den Überblick behält. Oder verrennt er sich dieses Mal tatsächlich ein bisschen?

 

Meine Meinung zu den Franz Eberhofer-Provinzkrimis von Rita Falk:

Auch wenn das bayerische oft und gern bemüht wird, und die Akteure (meist) als ein bisschen primitiv dargestellt werden, ist es bei den Krimis von Rita Falk anders. Auch hier wird mit der ganz grossen Kelle das bayerische betont, aber auf eine - mit Verlaub - saukomische - Art. Ich komme selber aus der Oberpfalz, bis Landshut hab ich nur ca eine dreiviertel Autostunde, und dort auch viele Bekannte und Freunde. Die Schreibweise in der die Provinzkrimis abgefasst sind, orientiert sich sehr stark an der gesprochenen Mundart und an den Phrasen die die Niederbayern im speziellen die Landshuter verwenden.

Was noch auffällt, ist das die Autorin Rita Falk keine ihrer handelnden Person beschreibt, es bleibt also der Phantasie der Leser überlassen sich die Figuren auszumalen. Wenn man die genialen Verfilmungen der Romane gesehen hat, hat man eh die Gesichter der Schauspieler beim Lesen im Kopf.

Noch ein Wort zur Schreibweise der Privinzkrimis. Am Anfang hat mich die Schreibweise leicht verwirrt, da sie so gar nicht zum Hochdeutschen passen wollte. Wenn man aber weiss, wie die Landshuter umgangsprachlich miteinander verkehren, lesen sich die Romane sehr flüssig und leicht.

Ich persönlich kann es kaum erwarten, den nächsten Franz-Eberhofer-Teil in die Finger zu bekommen....

 

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