Ess-Attacken stoppen – Binge Eating Disorder (BED)

Ess-Attacken (Binge Eating Disorder BED) sind ein ernstzunehmender Angriff auf die eigene Gesundheit. Erstens kosten sie wahnsinnig viel Geld, da man nur mehr oder weniger sinnlos in sich reinstopft. Zweitens ist das unstete Essen schlecht für den Kreislauf, die Verdauung sowie die Versorgung des Körpers mit Vitaminen und Nährstoffen.

Einen Weg aus der Krise zeigt das Sachbuch Ess-Attacken stoppen – Ein Selbsthilfeprogramm gegen Binge Eating von Christopher Fairburn*

Der Autor Christopher Fairburn

Christopher G. Fairburn ist Professor für Psychiatrie an der Universität Oxford in England. Er hat reiche Erfahrungen auf dem Gebiet der Ess-Störungen.

Die Ess-Attacken und das Geld

Die BED kostet auf mindestens dreifache Art und Weise richtig Geld.

  • nach einer Ess-Attacke fühlt man sich elend, und ist zumindest eine Zeitlang nicht arbeitsfähig. Das kann bei Selbständigen richtig teuer werden, da Termine nicht eingehalten werden können. Dadurch können Aufträge oder gar Kunden verloren gehen können.
  • die Unmengen an Lebensmittel die man bei einer der Ess-Attacken konsumiert kosten auch Geld. Da man meist den Kühlschrank voll mit Leckereien hat, kann das recht teuer werden.
  • eventuelle Spätfolgen durch die Ess-Attacken wie Übergewicht, Nährstoffmangel oder sonstige Defizite müssen behandelt werden, und gehen auch wieder ins Geld.

Die Ess-Attacken und die Gesundheit

Nach der Ess-Attacke hat die betroffene Person Schuldgefühle und ekelt sich vor sich selber. In extremen Fällen kann das BED bis zu einer ausgeprägten Depression führen.

Symptome der Binge Eating Disorder

  • innerhalb von drei Monaten mindestens ein Ess-Attacke pro Woche
  • Scham und andere psychische Leiden wegen des BED
  • es findet keine Kompensation statt
  • Kontrollverlust und Verzehr einer großen Nahrungsmenge während der Ess-Attacke
  • hastiges Herunterschlingen der Nahrung
  • Essen bis man „platzt“ (extrem starkes Völlegefühl)
  • ohne grossen Hunger das Essen großer Nahrungsmengen
  • wegen des Schamgefühls wird allein gegessen

Abgrenzung zur Bulimie

Während bei der Bulimie, die ebenfalls eine Ess-Störung ist, nach den Ess-Attacken meist versucht wird, das Gegessene wieder „loszuwerden“, sprich sich zu übergeben, wird bei der Binge Eating Disorder nichts dergleichen unternommen. Gesünder ist dies jedoch auch nicht.

Auslöser der Ess-Attacken

Vor allem in Konflikt- oder Stresssituationen, aber auch in andauernden Lebenskrisen wie z. B. depressiven Phasen, neigen viele Menschen zu Ess-Attacken. Umgangssprachlich „Frustfressen“ genannt.

Hemmungsloses Hineinstopfen, Hineinschlingen von Nahrung, regelrechte „Essorgien“ lösen aber keine Probleme, sondern werden zu einem Krankheitsbild, das der Behandlung und einer spezialisierten Therapie bedarf.

Binge Eating Disorder (BED) ist eine Ess-Störung, die immer noch unterschätzt, und oder einfach nicht erkannt wird.

Dieses Selbsthilfeprogramm hat das Ziel, kankhafte Ess-Attacken zu erkennen, zu stoppen und dauerhaft abzuwehren. Es soll den Patienten zu einem normalen, gesünderen Essverhalten zurückführen.

Die Grundlagen der BED

Im Grundlagenteil wird zunächst das  Krankheitsbild der Ess-Attacken definiert:

  • Was ist überhaupt eine Ess-Attacke?
  • Wer ist davon betroffen?
  • Wodurch werden Ess-Attacken ausgelöst?
  • Wann sind sie ein wirkliches Krankheitsbild?
  • Welche Behandlungsmöglichkeiten bzw. Therapien gibt es?

Das Selbsthilfeprogramm

Mit diesem Sachbuch können betroffene Personen lernen, mit der Essstörung umzugehen, indem sie die Zeichen richtig deuten:

  • Ess-Attacken überwinden
  • sie langfristig zu kontrollieren
  • Rückfälle vermeiden
  • gesunde und stabile Essgewohnheiten entwickeln

Ess-Attacken stoppen. Ein Selbsthilfeprogramm von C. Fairburn

9.1

Gesamtbewertung

9.1/10

Produktdaten

  • Selbsthilfeprogramm
  • ausführliche Erklärungen
  • viele Tipps und Tricks
  • Sachbuch

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