GF Unger Groschenromane

Der Autor GF Unger

GF Unger, eigentlich Gert Fritz Unger (1921 – 2005) war der erfolgreichste deutschsprachige Autor von Western-Romanen.

Seine Romane und Groschenromane verkauften sich über 250 Millionen mal. Bis zu seinem Tode hat GF Unger über 700 Einzelromane veröffentlicht. Dazu kommen noch ungezählte Sammelbände.

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Als einer der wenigen deutschen Schriftsteller wurden die Romane von GF Unger auch in den USA und Kanada herausgegeben.

Schreibstil von GF Unger

Der in Breslau geborene Autor hauchte in seinen Westernromanen dem rauen und entbehrungsreichen Leben der amerikanischen Pionierzeit Leben ein. Er recherchierte gründlich, so das seine Romane stets Fakt und Fition verknüpfen sollte. So sind zum beispiel die geographischen Gegebenheiten fast immer stimmig.

Den Vergleich z. B. zu Karl May lehnte er zeitlebens ab, da dessen Romane bewiesenermassen reine Phantasiegebilde waren.

GF Unger Sonderbände

Wolf in der Town*

156 Seiten / ISBN 9783404433087

Sherriff Ben Shadwell verdankt einem Fermden und dessen Revolver-schnelligkeit sein Leben. Denn angeschossen wie er ist, hätte er gegen die wilden Ahlands nicht den Hauch einer Chance gehabt.

Weil er weiss, das er sich in Rivertown allein nicht mehr halten kann, macht er den Mann, der sich Jeremy Cass nennt, zu seinem Deputy. Gemeinsam beginnen sie, im Land westlich des Pecos die längst fälligen Steuern einzutreiben.

Bald sind sie ein gefürchtetes Team. Mehrmals retten sie einander das Leben und der Safe in der Stadt füllt sich schon bald mit den blanken Dollars.

Aber warum wird Ben Shadwell den Verdacht nicht los, seinem Deputy trotz allem nicht trauen zu können? Warum hat er ständig das Gefühl einen zweibeinigen Wolf an seiner Seite zu haben?

Der böse Clan*

158 Seiten / ISBN 9783404452002

Sie sind verwegen, furchtlos und schnell mit dem Colt. Kein Wunder, dass ihnen die Erfolge zu Kopf steigen und Phil Hackett, der Boss der wilden Sippe, einen wahnwitzigen Plan fasst. Er beschliesst, der berüchtigten „Bruderschaft der Flusskapitäne“ den Kampf anzusagen und den Hacketts zu den neuen Herren auf dem Missouri zu machen. Obwohl sie dabei keine Hemmungen kennen, und buchstäblich über Leichen gehen, müssen sie ausgerechnet auf dem Höhepunkt ihrer Macht erkennen, das sie zwei ihrer Feinde zuwenig getötet haben…

GF Unger Einzelromane

Verdammter Job #557

64 Seiten / ohne ISBN

Mit Strafsoldaten mitten durch das Indianerland. Ein Himmelfahrtskommando für Sergeant Shayne…

Die Gefangenen traten nacheinander zum Amboss, und der Schmied setzte bei jedem von Ihnen den Spalthammer auf die Nieten der Fussschellen. Dann schlug er zweimal oder dreimal mit dem Handhammer auf den Kopf des Spalthammers. Und so fielen die Fussschellen.

Die Kette und die Eisenkugel waren blankgescheuert vom Staub der Strasse, an deren Bau die Sträflinge gearbeitet hatten.

Die Namen der fünf Strafsoldaten hatte ich vorher schon im Kopf. Aber der Oberaufseher rief sie nochmals: „Jim Bannerhan, Chuck McCloud, San Sabe, Hank Lane und Jake Lee!“

Das waren sie also, und jeder dieser Strafsoldaten hatte einige Jahre in Steinbrüchen oder dem Strassenbau gearbeitet. Zwischendurch hatten sie strengen Exerzierdienst machen müssen. Sie waren von früh bis spät geschliffen, und bei harter Strafarbeit geschunden worden. Doch nun war ihre Strafe abgelaufen.

Ich trat vor und sagte: „Macht die Ohren auf, Männer. Ich bin Master-Sergeant Shayne und habe den Auftrag, euch zum nächsten Kommando zu führen. Denn ihr habt immer noch einen Vertrag mit der Armee. Sie kann auf Hombres wie euch nicht verzichten. Das sollte euch stolz machen. Ihr empfangt jetzt alles, was euch wieder zu Kavalleristen macht. In einer Stunde reiten wir. Wegtreten.“

Es war ein verdammter Job, den die Armee mir übertragen hatte. Ich wusste, das ich noch eine Menge Kummer bekommen würde…

Wer mit Wölfen reitet #572

64 Seiten / ohne ISBN

Ben war zum Desperado geworden. Als er aussteigen wollte, stand er zwischen tödlichen Fropnten…

Sie kommen lässig dahergeritten, und es ist, als würede ein Rudel Wölfe herangetrottet kommen.

Man verspürt bei ihrem Anblick sofort ein Gefühl der Vorsicht. Der Vormann Ben McClayton, dessen Kopf noch verbunden ist, trit aus dem Bunkhouse.

Sein Rancher, Mister Russel, wartet schon seit zwei Tagen auf dieses Rudel. Sie begeben sich gleich auf die Veranda zum Rancher.

„Ihnen sind also wertvolle Pferde gestohlen worde, Mister Russel? Und wir sollen sie ihnen zurückbringen? Was für Pferde waren es? Und wissen sie vielleicht, wer sie ihnen gestohlen hat?

Der Rancher Dan Russel schluckt etwas mühlsam. Sein Blick richtet sich kurz auf seinen Cowboy Ben McClayton. Und dann sagt er „Es handelt sich um den Hengst El Capitan und um ein Dutzend wertvollste Zuchtstuten. Sie alle tragen mein Brandzeichen, das R in einem Kreis. Ich zahle Ihnen fünfhundert Dollar Prämie für die Wiederbeschaffung.“

Kansas City #580*

64 Seiten / ohne ISBN

In dieser Stadt war die Hölle los. Bis der Mann kam, der mit dem King noch eine Rechung offen hatte…

Sie lehnen und stützen sich auf die obere Zaunstange, drei Männer, deren Freundschaft gross und tief ist und die viele Meilen gemeinsam geritten sind. Als lehnten sie an einen Schranktisch, so sieht es aus. Aber der Zaun ist kein Schranktisch – es ist ein Corral (deutsch umzäunte Pferdekoppel) inmitten des kleinen Fort Eagle.

Ein Corral für Menschen, für Gefangene der ehemaligen Südstaatenarmee. Einige Schutzdächer sind da, Lagerstätten, Bänke, Tische – sonst nichts. Posten der Nordarmee patroullieren um den Corral –  und sie bewachen rund zweihundert Gefangene, die jetzt, da der Krieg vorbei ist, auf ihre Entlassung warten.

Die Sonne drückt brütend auf die niedrigen Gebäude des Forts und auf die Gefangenen im Corral. Selbst unter den Schutzdächern ist es heiss, denn die Palisaden halten den Windzug ab. Den drei Männern am Zaun scheint die brütende Hitze nicht viel auszumachen. Sie haben die grauen Armeehüte zurückgeschoben, und starren aus schmalen Augen zur Kommandatur hinüber…

Der letzte Ritter #1766*

64 Seiten / ohne ISBN

Die schöne Clementine Lasalle hatte eine Goldmine in Montana geerbt. Doch ohne mich und meinen Revolver hätte sie nie den Hauch einer Chance gehabt, ihre Mine in Besitz zu nehmen…

GF Unger Groschenromane

9.2

Gesambewertung

9.2/10

Produktdaten

  • Westernromane
  • deutscher Autor
  • riesige Auswahl
  • Auflage 250 Millionen

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