Top 10 der meistverdienenden Autoren

Das auch Autoren von Romanen, Sachbüchern und Groschenromanen Geld verdienen müssen steht ausser Frage. Irgendwie müssen ja auch sie über die Runden kommen. Aber wer verdient wieviel? Und wer ist in den Top 10 der meistverdienenden Autoren?

Wer verdient wieviel?

Das ist eine gute Frage, die sich jedoch recht einfach beantworten lässt. Auch wenn die meisten Angaben über Verdienste zumindest der deutschen Autoren auf Schätzungen beruhen, lassen sich doch die Einnahmen der nordamerikanischen Kollegen relativ leicht nachprüfen. Ein löchriges Steuergeheimnis machts möglich.

Wer sind die meistverdienenden Autoren Deutschland?

Da es in Deutschland ein sehr striktes Steuergeheimnis gibt, und auch das Bankgeheimnis bis dato noch gilt, ist das Vermögen oder gar der Verdienst der deutschen Autoren nicht oder nur schlecht überprüfbar. Meist beruht er auf Schätzungen der Branchenverbände. Autoren, auch erfolgreiche Bestsellerschreiber, bekommen zwischen 5 und 10 Prozent vom Ladenverkaufspreis des Buches als Provision. Da man die einzelnen Verträge, die die jeweiligen Autoren mit ihren Verlagen haben nicht im Detail öffentlich macht, ist alles geschätzt. Ein Stochern im Nebel, wer zu den meistverdienenden Autoren in Deutschland gehört.

Allerdings dürften rein von den Verkaufszahlen her folgende fünf deutsche Autoren nach wie vor richtig gut verdienen:

  • Wolfgang Hohlbein – Der deutsche Fantasyautor schlechthin. Jeder kennt einenRoman von ihm oder hat einen davon daheim.
  • Heinz Konsalik – Nicht mehr ganz aktuell, aber doch vielgelesen. Er veröffentlichte viele Klassiker.
  • Karl May – Seine Westernromane um Winnietou und Olds Shatterhand sind Kulturgeschichte.
  • Sebastian Fitzek – Krimi / Thriller auf höchstem Niveau. Er ist einer der Jungen Wilden.
  • Charlotte LInk – Ebenfalls eine Junge Wilde. Ihre Krimi / Thriller sind Bestseller.
  • Nele Neuhaus – Die dritte im Bunde der Krimi / Thriller Autoren Deutschlands.
  • Rita Falk – Der Niederkaltenkirchener Dorfsgendarm Franz Eberhofer brachte ihr Glück (und Geld).
  • Klüpfl und Kobr – Die Provinzkrimis um den Allgäuer Ermittler Kluftinger sind ihr bekanntestes Werk.

Die Reihenfolge sagt nichts über ihre Verdienste aus, und ist auch rein subjektiv. Aber dürfte im grossen und ganzen schon hinkommen.

Die internationale Top 10 der meistverdienenden Autoren

Diese Liste wird schon fast traditionell von den Amerikanern dominiert. Da es schwer ist aktuelle Zahlen zu bekommen, habe ich als Grundlage eine Aufstellung aus dem Jahre 2016 genommen. Alle Angaben in US-Dollar.

  1. James Patterson – 95 Mio
  2. Jeff Kinney – 19,5 Mio
  3. J. K. Rowling – 19 Mio
  4. John Grisham – 18 Mio
  5. Stephen King – 15 Mio
  6. Danielle Steel – 15 Mio
  7. Nora Roberts – 15 Mio
  8. E. L. James – 14 Mio
  9. Veronica Roth -10 Mio
  10. John Green – 10 Mio

Hindernisse zur Liste der meistverdienenden Autor

Das grösste Hindernis, warum viele Autoren wenig bis nichts verdienen, ist die Tatsache, das es allein in Deutschland über 75000 neue Bücher auf den Markt. Diese Summe behinhaltet auch die ebooks, allerdings nicht diejenigen die im Selbstverlag erscheinen. Das heisst von den ca 30 Millionen Büchern, die jedes Jahr in Deutschland verkauft werden, ist aber ein Gutteil nur von einer Handvoll Autoren geschrieben worden. Diese Handvoll dominieren sozusagen den Markt, für die jungen Autor bleibt dann nicht mehr viel.

Verdienstbeispiel eines Autors in Deutschland

Für seinen Debutroman erhält ein Autor normalerweise zwischen 5 und 10 Prozent vom Ladenverkaufspreis des Buches. Sollte ein Vorschuss gezahlt weren, wird dieser verrechnet.

Ladenverkaufspreis 20,00 €

davon 10 % Provision 2,00 €

verkaufte Excemplare 4000 Stück

Gesamtverdienst 8000,00 €

Und das bei einer durchschnittlichen „Produktionszeit“ von ca. einem Jahr pro Buch, wenn man die Recherchezeit, das Schreiben und die Lektorierung miteinbezieht. Das entspricht einem Monatsverdienst von brutto 667,00 €. Aber auch wirklich nur wenn alles klappt, und das Buch seine Käufer findet.

Anfangs muss man sich zusätzlich darum kümmern, sich und sein Buch bekannt zu machen, da Verlage lieber bekannte und damit umsatzstarke Autoren bewerben, als sich auf einen Unbekannten zu verlassen.

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